Zeit ist Geld

 

Der kürzeste Weg ist der Wirtschaftlichste - für den Fuhrunternehmer. Welchen Weg würden die Lkw zur Deponie Hirsau Fuchsklinge wählen, je nachdem, wo sie herkommen? Was ist in der Praxis zu erwarten, welche Erfahrungen kennt man von anderswo?

Schematischer Plan der Strassenführung in Calw mit Hinweisen auf Problemstellen im Zusammenhang mit der Sanierung der Deponie Fuchsloch

Über leere Lkw über die starke Steigung der K 4308 (Pletschenau in Hirsau) Richtung Neuhengstett würde sich niemand freuen, über volle Lkw erst recht nicht. Es ist aber von den Beteiligten angedacht, dass volle Lkw die Waldstraße von Althengstett bis zur Fuchsklinge nehmen und leer Richtung Hirsau abfahren - eine Art Einbahnverkehr, um den teuren Ausbau der oberen Waldstraße zu sparen. Ob aber volle Lkw aus dem Nagoldtal erst die K 4308 nehmen und nicht lieber direkt die steile untere Waldstraße direkt bis zur Deponie hinauf fahren, wo sie dann jedoch den leer talfahrenden Lkw begegnen? Zeit ist Geld.

Talfahrende Lkw von der Deponie, die zurück ins südliche Nagoldtal wollen oder wieder Richtung Herrenberg/Tübingen/Bodenseeautobahn, würden über die K 4308 einen Umweg fahren. Zeit ist Geld. Der Weg durch die Calwer Innenstadt ist näher. Die Einmündung von der Waldstraße auf die B 296 Richtung Calw ist schwierig. Da ginge es auf dem Welzbergweg nicht langsamer, aber gefühlt schneller und kürzer. Lkw auf der Anliegerstraße will wahrscheinlich niemand. Aber in der Innenstadt, vor der ehrwürdigen alten Bebauung in der Bischoffstraße im 40-km/h-Bereich, zusätzlich zum anderen Verkehr, reißt sich auch niemand um sie. Zeit ist Geld.

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